Wasserstoff und Aktivwasser Grundbegriffe pH, Redoxpotential, H2 ppm

Karl Heinz Asenbaum · Kanal Wasserfakten · 9:44 · 20.03.2018

pH-Wert, Redoxpotential (ORP) und Wasserstoffkonzentration in ppm – drei Messgrößen, die bei Aktiv- und Wasserstoffwasser regelmäßig durcheinandergeraten. Karl Heinz Asenbaum ordnet ein, was jede Größe wirklich aussagt und warum sich der Gehalt an gelöstem Wasserstoff nicht aus dem Redoxpotential ableiten lässt.

Das Wichtigste in Kürze

Warum „Wasserstoff-Messgeräte" auf ORP-Basis irreführen

Ein Gerät, das aus dem gemessenen Redoxpotential einen Wasserstoffgehalt in ppm „errechnet", misst in Wirklichkeit nur das Redoxpotential. Da höhere negative ORP-Werte eben nicht mehr gelösten Wasserstoff bedeuten, kann eine solche Anzeige nur dann ungefähr stimmen, wenn es sich um reines Laborwasser bei pH 7, Standardtemperatur und -druck handelt – bei normalem Trinkwasser nicht. Zuverlässig misst man den Wasserstoffgehalt entweder mit hochwertigen elektronischen Sonden (die je nach Ausführung sehr teuer sind) oder mit einem Tropfentest wie H2 Blue, dessen Entfärbung auf einer eindeutigen chemischen Reaktion von Methylenblau mit dem gelösten Wasserstoff beruht (ein entfärbter Tropfen ≈ 0,1 ppm).

Asenbaum verweist für die Herleitung über die Nernst-Gleichung auf das frei verfügbare Büchlein von Randy Sharpe (H2 Sciences) sowie auf sein eigenes Buch „Elektroaktiviertes Wasser" (ab S. 108 mit zahlreichen Messvergleichen).

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