FAQ Elektroaktiviertes Wasser | Karl Heinz Asenbaum | was Menschen alles fragen

Karl Heinz Asenbaum · Kanal Funktionswasserforschung · 29:42 · 10.11.2014

Hinweis: Diese Zusammenfassung beschränkt sich auf die mess- und verfahrenstechnischen Aspekte des Vortrags. Sie dient der Information, ersetzt keine ärztliche Beratung und sichert keine gesundheitlichen Wirkungen zu.

In dieser FAQ-Runde beantwortet Karl Heinz Asenbaum Publikumsfragen rund um elektroaktiviertes Wasser. Die folgende Zusammenfassung konzentriert sich auf die mess- und verfahrenstechnischen Aspekte – allen voran die häufigste Frage: Was passiert mit basischem Aktivwasser im Magen?

Basisches Aktivwasser und die Magensäure

Der pH-Wert ist eine Verhältniszahl (zwischen Hydroxid- und Wasserstoff-Ionen), keine absolute Menge. Entscheidend ist die Pufferung: Die saure Kraft der Magensäure ist extrem stark gepuffert, die basische Kraft von Aktivwasser dagegen vergleichsweise gering. Asenbaum verweist auf eine Untersuchung (Modell-Magensaft als Azidin-Pepsin-Lösung, pH 2,15): Wird diese im Verhältnis 1:10 mit sehr stark basischem Wasser (pH 10,5) verdünnt, steigt der pH nur um etwa 0,03 (von 2,15 auf 2,18). Der Magen-pH wird also praktisch nicht verschoben.

Titration: basisches Wasser vs. Cola vs. Leitungswasser

In einem Titrationsversuch (Bestimmung des Neutralisationspunkts) zeigt sich die Pufferung anschaulich: Gegenüber einer Cola-Probe (gemessen pH 2,7) braucht gut mineralisiertes Münchner Leitungswasser (pH 7,6) die rund 22-fache Menge, um auf pH 7 zu kommen – das daraus erzeugte basische Aktivwasser (pH 9,5) nur etwa die Hälfte davon. Eine gewisse Pufferwirkung ist also vorhanden, gegenüber der Magensäure aber praktisch ohne Belang.

Leitwert (TDS) und Elektrolyse

Elektrosmog und Erwärmung

Ältere Geräte mit großen Trafos können in unmittelbarer Nähe ein Magnetfeld erzeugen; moderne Ionisierer arbeiten mit Schaltnetzteilen (SMPS) und sind diesbezüglich unkritisch. Beim Erwärmen verändert sich das Wasser: Calcium fällt mit Kohlensäure als Karbonat aus, das Redoxpotential bricht zusammen und gelöster Wasserstoff entweicht. Wer warmes Wasser möchte, kann einen Teil heiß und einen Teil kalt-basisch mischen, um Mineralstoffe und einen Teil des Effekts zu erhalten.

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