Nutzen einer Umkehrosmose Anlage, was dir der Umkehrosmose Verkäufer nicht sagt
Karl Heinz Asenbaum · Kanal Funktionswasserforschung · 3:36 · 30.01.2017
Umkehrosmose-Anlagen werden gern als Quelle für besonders „reines" Trinkwasser verkauft. Karl Heinz Asenbaum ordnet ein, was Umkehrosmose technisch leistet – und warum reines Umkehrosmose-Wasser streng genommen kein Trinkwasser ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Umkehrosmose entzieht dem Wasser nahezu alle gelösten Stoffe und Ionen – das Ergebnis ist „Reinstwasser".
- Dieses entleerte Wasser verhält sich wie ein Schwamm: Es nimmt auf, was es bekommen kann – und kann dem Körper dabei Mineralien wie Calcium und Magnesium entziehen.
- Reines Umkehrosmose-Wasser ist technisches Wasser (z. B. für Batterien, Bügeleisen, Verdampfer) – es als Trinkwasser zu bezeichnen ist laut Karl Heinz Asenbaum weder zulässig noch sinnvoll.
- Wo Umkehrosmose zur Trinkwassergewinnung unvermeidlich ist (etwa bei der Meerwasser-Entsalzung in Israel), schreibt der Gesetzgeber die anschließende Zugabe von Calcium und Magnesium vor.
- Fazit: Wer Umkehrosmose-Wasser trinken möchte, sollte es vorher nachmineralisieren.
„Es ist weder zulässig, das als Trinkwasser zu bezeichnen, noch sinnvoll."
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